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Landschaftspflegerische Maßnahmen, Rola Güterbahnhof Freiburg i. Br.

Ort:

Freiburg im Breisgau

Auftraggeber:

RAlpin AG, Olten

Zeitrahmen:

2015-2017

Bausumme / Investitionskosten:

ca. 150.000 €

Leistungen:

Landschaftspflegerischer Begleit- und Ausführungsplan.

RoLa Güterbahnhof Freiburg i.Br. Landschaftspflegerische Maßnahmen

Ausgangsprojekt

Die RAlpin AG betreibt zurzeit eine die Alpen querende „Rollende Landstraße“ (Rola-Verbindung) zwischen Freiburg i. Br. und Novara (Italien). Der Rola-Betrieb in Freiburg wird auf dem Gleisareal des bestehenden Güterbahnhofs abgewickelt. Durch den Umbau der Gleisanlagen wird eine zielgerichtete Beladung und Abwicklung ermöglicht. Daraus entsteht der Verzicht auf das Wenden der Züge im Badischen Bahnhof Basel.

LBP und LAP

Nach einem Screening nach §3 UVPG wurde ein Landschaftspflegerische Begleitplan (LBP) erstellt. In diesem sind alle Konflikte mit Natur und Landschaft (Eingriffe) durch das Projekt erfasst und entsprechende Landschaftspflegerische Maßnahmen abgeleitet wurden.
Auf Grundlage des LBP sind im Landschaftspflegerischen Ausführungsplan (LAP) diese Maßnahmen konkretisiert und geplant.

Maßnahmen

Festgelegt sind Gestaltungsmaßnahmen zur optischen Einbindung der Bauwerke, insbesondere der errichteten Stützwände (G1) sowie Ausgleichsmaßnahmen zur Begrünung von Flächen speziell zur Aufwertung von Böschungen (AM1) und zur Habitatbildung für Eidechsen (AM2). Des Weiteren ist eine weitere Gestaltungsmaßnahme (G2) dem LAP hinzuzufügen.

Betreffend den Modulen 1 und 2 sind folgende Maßnahmen angedacht:

G1 – Begrünung der Stützwand 3 mit Hedera helix (Gemeiner Efeu) und Parthenocissus quinquefolia (Wilder Wein)

G2 – Heckenpflanzung als Leit- und Schutzstruktur

AM1 – Begrünungen von Böschungen (u.a. an Siemensstraße, Abstellgleis) mit einer artenreichen Blühansaat, z.T. Pflanzungen und weiteren Struktur-einbringungen (Sand, Totholz, Steine)

AM2 – Begrünung der begleitenden Kleinflächen (u.a. an der Remondis-Halle) mit verschiedenen Maßnahmen: Pflanzungen, artenreiche Blühansaat, Teilaufschotterungen, Bildung von Stein- und Totholzhaufen sowie Sandlinsen

Ausführung

Nach der Planung wurden bereits vorbereitende Arbeiten zur Begrünung (insb. Bodeneinbringungen) von den Tiefbaufirmen ausgeführt. Die Begrünung selbst sowie die 3-jährige Pflege der Flächen ist ausgeschrieben und für die Module 1 und 2 teilweise bereits im Mai 2016 umgesetzt.

Kontakt

Johannes Brandsch

Johannes Brandsch

Dipl.-Ing. (FH) Vermessung, Dipl. Mathematiker


T +49 7621 85 18 23
E-Mail Johannes BrandschE-Mail j.brandsch@rapp-regioplan.de

Johannes Brandsch

Dipl.-Ing. (FH) Vermessung, Dipl. Mathematiker
T +49 7621 85 18 23
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